Redefigur Hendiadys und Redefigur Heterosis in 1 Mose 1 Vers 26
Mo. 08.05.2023/13:08
Wer die Artikel aus meinem Blog liest oder in den Gruppen, dem ist es vertraut, dass ich Dinge wiederholt anspreche, wie zum Beispiel die Wichtigkeit und Bedeutung von Pronomen.
Und ich folge Unterrichte von langjährigen Freunden und gebe meist die Hinweise mit zum Nachlesen und eigenes Studium. Manchmal klappt es nicht so gut, und ich falle, wenn ich etwas neu suche, mit den Artikeln auf die Nase, aber so ist es mit der Fälschung, sie ist tricky und vermengt sich mit der Wahrheit, denn sonst würde niemand mehr glauben.
Verse, auf die ich mich heute beziehen möchte, denen ich heute die ganze Aufmerksamkeit schenken möchte sind in 1. Mose 1:26,27 festgehalten und wenn ich die Verse anzeige, dann sind sie aus der Lutherbibel 1956, in Englisch die REV1 und die BSB2 und es wird noch mit der HalleluYah Scriptures gearbeitet.
1 Mose 1:26,27
Und Elohim sagte: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich3, und lass sie herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht“.
Und Elohim schuf den Menschen nach seinem Ebenbild. Als Ebenbild Gottes schuf er ihn, und schuf sie als Mann und Frau.
Johannes sagt, Yahweh ist Geist. So nach welchem Ebenbild schuf Yahweh den Menschen?
Nun kommen wir zum Pronomen "uns".
1) Als Elohim die Himmel und Erde schuf, schuf er auch seine Heerscharen, die Gesamtheit seiner dienenden Engel in ihren jeweiligen Funktionen, mit ihren Fähigkeiten und Positionen. Elohim hat eine Ordnung, eine Hierarchie und arbeitet und regiert in der und für die Schöpfung, mit ihnen zusammen. So ist es und kann es durchaus möglich sein, dass Yahweh alle zusammentrommelte und ihnen seinen göttlichen Ratschluss bekannt machte, nämlich den Menschen zu schaffen, zu gestalten.
2) Anderseits, wenn wir einen intensiven Blick auf Sprachbilder werfen, den dieser Vers 26 uns anzeigt, ist die Bedeutung des Wortes "uns" immer noch nicht die abwegige Theorie, dass der Sohn Jesus Christus mit seinen Vater Yahweh dabei war, um den Menschen zu schaffen. Denn der erste Mensch war Adam, der geschaffen wurde. Es gab vorher keinen Menschen aus Fleisch und Blut und Geist. Yahweh schuf erst die lebendige Seele eines Menschen. Auch wurde der Sohn Jesus Christus erst angekündigt, nach dem Sündenfall, und die Erfüllung kam zustande viele Jahrhunderte später.
Also was sagt uns Vers 26 durch ein Sprachbild? Welches Sprachbild ist es überhaupt?
Und Elohim sagte: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich, und lass sie herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht“.
Es gab keinen Menschen mit einer lebendigen Seele, einem Körper und mit Geist, der vor Adam geschaffen wurde.
Das Pronomen "uns" ist ein rückbezügliches Fürwort und legt die Betonung auf Gott seine Größe und Exzellenz, den Träger Seiner Absicht. Es zeigt die überaus erhabene Bedeutung des Geschehens an, zu dem Elohim sich selbst in Beziehung setzt. Unsere Aufmerksamkeit soll somit auf die Bedeutung der Sache gelenkt werden. Wenn ein Substantiv, in diesen Fall Elohim, oder ein Pronomen, in diesem Fall uns und unserem, im Plural gebraucht wird, der Singular aber den Tatsachen entspricht, ist es die Sprachbild Heterosis.
Die Monarchen, wie die Königin Margarethe die II. aus Dänemark oder König Willem Alexander aus der Niederlande und viele andere Alleinherrscher eines Staates gebrauchen die Pronomen "uns, wir" im Plural, wenn sie von sich selbst in ihrer offiziellen Funktion sprechen. In diesem grammatischen Sinn verwendete Yahweh die Pronomen im Plural: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich ...“
Wir sehen also, dass es hier weder um eine Pluralität Gottes noch um die Dreifaltigkeit geht noch um den Sohn Jesus Christus, der mit seiner Geburt seinen Anfang hatte und in Gottes Vorkenntnis und Plan war. Ansonsten hätte Gott sich anders ausgedrückt. Und auch sein Sohn Jesus Christus, aber er tat es nicht, weil er sprach die Wahrheit und tat die Wahrheit, Johannes 5:44; Johannes 17:25,26
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1 Überarbeitete Englisch Ausführung; REV
2 Bereanische Standardbibel; BSB
3 Sprachbild Hendiadys = Nicht zwei Dinge, sondern eins, obwohl zwei Wörter verwendet werden, diese sind: nach unserem Bild, uns ähnlich https://archive.org/details/figuresofspeechu00bull/page/658/mode/2up
4 Sprachbild heterosis, 2. Der Plural für den Singular, Seite 529
https://archive.org/details/figuresofspeechu00bull/page/528/mode/2up
https://www.facebook.com/groups/1768224043231452/



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